Flammen und dichter Rauch in Wohnhaus: Bewohner flüchten ins Freie

(Augst BL). In der Nacht vom Samstag, 24. Oktober 2026, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Augst zu einem Wohnungsbrand.

Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Brandort: Hauptstrasse in Augst BL
  • Datum: Samstag, 24. Oktober 2026
  • Alarmierung: 23.09 Uhr
  • Brandobjekt: Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses
  • Rettungsdienst: Fünf Personen medizinisch untersucht
  • Spitaleinweisung: Eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung
  • Gebäude: Betroffene Wohnung vorerst unbewohnbar
  • Ermittlungen: Polizei Basel-Landschaft

Dichter Rauch dringt aus den Fenstern

Die entsprechende Meldung ging um 23.09 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Brand in der Erdgeschosswohnung bereits weit fortgeschritten und dichter Rauch drang aus den Fenstern der betroffenen Wohnung.

Fünf Personen medizinisch untersucht

Die Bewohner der Liegenschaft konnten das Gebäude selbständig verlassen. Fünf Personen wurden durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht. Eine davon wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Abklärung in ein Spital gebracht.

Betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar

Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Brandermittler untersuchen die Ursache

Die Brandursache ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Raurica, die Stützpunktfeuerwehr Muttenz, der Rettungsdienst sowie die Polizei Basel-Landschaft.

POLIZEI.NEWS INFORMIERT | RAUCHGAS UND BRANDSCHUTZ

Dichter Rauch im Wohnhaus: Darauf kommt es an

Bei einem Wohnungsbrand ist nicht nur das Feuer gefährlich. Brandrauch kann sich rasch ausbreiten, die Sicht stark einschränken und giftige Gase enthalten. Deshalb entscheidet der Zustand des Fluchtwegs darüber, wie Bewohner am sichersten reagieren.

5
Personen untersucht
1
Person ins Spital gebracht
118
Feuerwehrnotruf

Was bei Rauch im Mehrfamilienhaus zu tun ist

Rauchfreier Fluchtweg: Verlassen Sie das Gebäude über das Treppenhaus, sofern dieses frei von Rauch ist. Schliessen Sie Türen hinter sich und benutzen Sie keinen Lift.

Verrauchtes Treppenhaus: Bleiben Sie in Ihrer Wohnung, schliessen Sie die Tür zum Treppenhaus und alarmieren Sie die Feuerwehr. Machen Sie sich an einem Fenster bemerkbar, wenn dies gefahrlos möglich ist.

Feuerwehr informieren: Wählen Sie bei einem Brand sofort 118. Geben Sie Adresse, Stockwerk und bekannte Informationen zu betroffenen Personen durch.

Nicht zurück ins Gebäude: Kehren Sie erst zurück, wenn die Einsatzkräfte den Zugang ausdrücklich freigegeben haben.

Rauchgasvergiftung: Diese Beschwerden ernst nehmen

Nach dem Einatmen von Brandrauch können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Husten oder Atembeschwerden auftreten. Eine Kohlenmonoxidvergiftung ist besonders gefährlich, weil das Gas nicht wahrgenommen werden kann.

Wer Brandrauch eingeatmet hat und Beschwerden entwickelt, sollte sich unverzüglich medizinisch beurteilen lassen. Bei schweren Symptomen oder Bewusstseinsstörungen den Sanitätsnotruf 144 wählen.

Rauchwarnmelder können Zeit verschaffen

Besonders nachts kann ein frühzeitiger Alarm entscheidend sein. Rauchwarnmelder gehören vorzugsweise in Schlafräume und Fluchtwege. Sie sollten regelmässig getestet und gemäss Herstellerangaben gewartet werden.

Weitere Berichte über Feuerwehreinsätze und Polizeimeldungen aus dem Kanton finden Sie bei Polizeinews Baselland.

 

Quelle: Polizei Basel-Landschaft
Bildquelle: Polizei Basel-Landschaft

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