Bei Verdacht sofort 117 wählen: Polizei warnt vor Einbrechern in der dunklen Jahreszeit

(Kanton Solothurn SO). Die Kantonspolizei Solothurn beteiligt sich an der nationalen Einbruchschutzkampagne der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP).

Die Kampagne sensibilisiert für wirksamen Einbruchschutz und ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei über die Notrufnummer 117 zu melden.

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Das Wichtigste auf einen Blick
  • Kampagne: „Einbruch in Sicht?“ der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP).
  • Start: Montag, 26. Oktober 2026, am nationalen Tag des Einbruchschutzes.
  • Laufzeit: Bis Ende Februar 2027.
  • Beteiligung: Die Kantonspolizei Solothurn informiert über wirksame Schutzmassnahmen.
  • Besondere Gefahr: Dämmerungseinbrüche im Herbst und Winter.
  • Information: Präventionsplakate und digitale Beiträge.
  • Schutzmassnahmen: Türen und Fenster abschliessen, Beleuchtung mit Zeitschaltuhren steuern und Wertsachen sicher aufbewahren.
  • Wachsame Nachbarschaft: Verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche ernst nehmen.
  • Notruf: Verdächtige Beobachtungen unverzüglich über 117 melden.

Nationale Kampagne „Einbruch in Sicht?“ gestartet

Mit dem heutigen Tag des Einbruchschutzes startet die nationale Einbruchschutzkampagne „Einbruch in Sicht?“ der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP). Die Kampagne läuft bis Ende Februar 2027 und setzt auf Prävention, Aufmerksamkeit und gemeinsames Handeln. Auch im Kanton Solothurn informiert die Polizei über wirksame Massnahmen zum Schutz vor Einbrüchen.

Einbrecher nutzen die frühe Dämmerung

In den Herbst- und Wintermonaten nutzen Einbrecher häufig die früh einsetzende Dämmerung, um unbemerkt in Gebäude einzudringen. Umso wichtiger sind einfache Schutzmassnahmen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Verdächtige Beobachtungen können entscheidend dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern oder Tatverdächtige anzuhalten.

Bei verdächtigen Beobachtungen sofort 117 wählen

Die Kampagne wird mit verschiedenen Kommunikationsmitteln umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise Präventionsplakate und digitale Beiträge. Die Kantonspolizei Solothurn appelliert an die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen unverzüglich via Notrufnummer 117 zu melden. Dabei gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anrufen.

Schützen Sie sich! Die Polizei rät

  • Türen und Fenster zu! Stellen Sie sicher, dass alle Türen und Fenster abgeschlossen sind, auch bei kurzen Abwesenheiten.
  • Licht an! Täuschen Sie Anwesenheit vor. Dies, indem Sie bspw. Zeitschaltuhren verwenden.
  • Wertsachen schützen! Deponieren Sie Ihre Wertsachen in einem verankerten Tresor oder ausser Haus an einem sicheren Ort, beispielsweise in einem Bankschliessfach.
  • Augen auf! Fällt Ihnen im Quartier etwas Verdächtiges auf (Personen, Fahrzeuge, Geräusche), so informieren Sie ohne zu zögern über 117 die Polizei.
  • Verraten Sie nicht, wann Sie weg sind! Vermeiden Sie Hinweise auf Ihre Abwesenheit in den sozialen Medien.

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Einbruchschutz im Herbst: Diese Schwachstellen sollten Sie nicht übersehen

Die Polizei empfiehlt, Einbrechern den Zugang möglichst schwer zu machen und auch während einer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck zu vermitteln. Dabei lohnt sich ein Blick auf Bereiche, die im Alltag häufig vergessen werden.

117
Polizeinotruf bei Verdacht
26.10.
Kampagnenstart 2026
28.02.
Kampagnenende 2027

Fünf zusätzliche Tipps für mehr Sicherheit

1. Kellerfenster und Lichtschächte prüfen: Achten Sie darauf, dass auch Nebenräume und Kellerzugänge gesichert sind. Lichtschachtgitter können gegen unbefugtes Öffnen geschützt werden.

2. Gekippte Fenster vermeiden: Ein gekipptes Fenster bietet keinen zuverlässigen Einbruchschutz. Schliessen Sie es auch dann vollständig, wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.

3. Keine Ersatzschlüssel im Garten verstecken: Fussmatten, Blumentöpfe und andere typische Verstecke sind leicht zu überprüfen. Hinterlegen Sie Ersatzschlüssel besser bei einer Vertrauensperson.

4. Den Briefkasten leeren lassen: Ein überfüllter Briefkasten kann auf längere Abwesenheit hindeuten. Bitten Sie Nachbarn, während Ihrer Ferien die Post regelmässig herauszunehmen.

5. Mehrfamilienhäuser nicht vergessen: Lassen Sie unbekannte Personen nicht ungeprüft durch die gemeinsame Hauseingangstür. Halten Sie die Tür geschlossen und vergewissern Sie sich, wer eingelassen werden möchte.

Verdächtige Beobachtung: Welche Angaben helfen der Polizei?

Wer auffällige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche bemerkt, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen. Ein Anruf bei der Polizei ist der richtige Weg.

Hilfreich sind möglichst genaue Angaben:

  • Ort und Zeitpunkt der Beobachtung
  • Anzahl der beteiligten Personen
  • Auffällige Kleidung und weitere Erkennungsmerkmale
  • Fahrzeugtyp, Farbe und Kontrollschild, sofern gefahrlos erkennbar
  • Bewegungsrichtung der Personen oder Fahrzeuge

Wichtig ist, zwischen tatsächlichen Beobachtungen und eigenen Vermutungen zu unterscheiden. Die Beurteilung und weitere Abklärung übernimmt die Polizei.

Einbruch entdeckt? Spuren erhalten!

Wenn Sie eine aufgebrochene Tür, ein eingeschlagenes Fenster oder durchwühlte Räume bemerken, verändern Sie möglichst nichts am Tatort. Berühren Sie keine Gegenstände und beginnen Sie nicht mit dem Aufräumen.

Verständigen Sie unverzüglich die Polizei unter 117. Falls sich möglicherweise noch jemand im Gebäude befindet, halten Sie Abstand und warten Sie an einem sicheren Ort auf die Einsatzkräfte. Versuchen Sie nicht, mutmassliche Einbrecher selbst aufzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie bei Polizeinews Prävention und in unseren aktuellen Meldungen über Einbruchdiebstähle.

 

Quelle: Kantonspolizei Solothurn
Bildquelle: Symbolbild © Virojt Changyencham/Shutterstock.com

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