Brand in Dachwohnung – Bewohner flüchten, Nachbar rettet sich aufs Dach

(Davos Glaris GR). Am Donnerstagabend ist es in Davos Glaris zu einem Brand in einer Dachwohnung gekommen.

Alle Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Donnerstagabend, Meldung um 21 Uhr
  • Ort: Davos Glaris
  • Brand: Dachwohnung
  • Bewohner: Gebäude selbstständig verlassen
  • Nachbar: Flüchtete vorübergehend auf das Dach
  • Feuerwehr: Rund 60 Angehörige im Einsatz
  • Medizinisch: Ein Mann vor Ort untersucht, keine weitere Betreuung erforderlich
  • Brandursache: Ermittlungen durch die Kantonspolizei Graubünden

Um 21 Uhr ging die Meldung über einen Wohnungsbrand in Davos Glaris ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner und Gäste die betroffene Wohnung sowie das Gebäude bereits verlassen.

Sie hatten zudem einen Nachbarn auf demselben Stockwerk gewarnt, welcher auf das Dach flüchtete. Noch während des Einsatzes der Feuerwehr Davos, die mit rund 60 Angehörigen im Einsatz stand, konnte er dieses wieder verlassen.

Der Rettungsdienst Davos untersuchte den Mann vor Ort, eine weiterführende medizinische Betreuung war nicht erforderlich. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Polizei.news informiert

🔥 Wohnungsbrand: Was tun, wenn der Fluchtweg verraucht ist?

Ist der Weg durch Treppenhaus oder Korridor rauchfrei, das Gebäude zügig über Treppen und Notausgänge verlassen. Aufzüge nicht benutzen. Türen und Fenster nach Möglichkeit schliessen, damit sich Feuer und Rauch langsamer ausbreiten.

Ist der Fluchtweg verraucht oder nicht mehr sicher begehbar, nicht durch den Rauch flüchten. In einem geschützten Raum bleiben, die Tür schliessen, die Feuerwehr über 118 alarmieren und sich am Fenster oder Balkon bemerkbar machen.

Persönliche Gegenstände zurücklassen und nicht ins Gebäude zurückkehren. Brandrauch ist besonders gefährlich: Laut Beratungsstelle für Brandverhütung sind Rauchgasvergiftungen die häufigste Todesursache bei Bränden.


 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden / Polizei.news
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden

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