Polizei-Schweiz am 23. Oktober 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages

Ein 66-jähriger Fussgänger stirbt nach einer Kollision auf einem Fussgängerstreifen, in Bern ermittelt die Polizei zu mutmasslichen Sexualdelikten und der Zoll stoppt Transporte mit insgesamt 2,69 Tonnen ungekühlten Lebensmitteln: Der 23. Oktober 2026 brachte mehrere besonders brisante Polizeimeldungen aus der Schweiz.

Auch eine kantonsweite Kontrolle von 23 Gewerbebetrieben mit drei Festnahmen sowie ein Unfall, bei dem ein 15-Jähriger rückwärts durch ein Schaufenster fährt, beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

Das Wichtigste auf einen Blick
FREITAG · 23. OKTOBER 2026
Die fünf Polizeinews des Tages
  • Einigen BE: Ein 66-jähriger Fussgänger wird auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und stirbt.
  • Bern BE: Die Polizei ermittelt zu mutmasslichen Sexualdelikten auf einem Wagenplatz und hat einen Beschuldigten identifiziert.
  • Kanton Zürich: Bei Kontrollen in 23 Gewerbebetrieben stellt die Polizei mehrere Verstösse fest und nimmt drei Personen fest.
  • Ederswiler JU/Pratteln BL: Der Zoll stoppt zwei ungekühlte Transporte mit insgesamt 2,69 Tonnen Lebensmitteln.
  • Sursee LU: Ein 15-Jähriger fährt rückwärts durch ein Schaufenster; sein Vater wird verletzt.

Einigen BE: 66-jähriger Fussgänger stirbt nach Kollision

Auf der Hauptstrasse in Einigen ist am Donnerstagabend gegen 19.55 Uhr ein 66-jähriger Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wollte auf Höhe der Bushaltestelle Einigen Dorf einen Fussgängerstreifen überqueren, während das Fahrzeug von Spiez in Richtung Thun unterwegs war.

Drittpersonen reanimierten den schwer verletzten Schweizer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Trotz der sofort eingeleiteten Massnahmen starb er noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse blieb rund drei Stunden gesperrt. Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfallhergang unter Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland.

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Bern BE: Ermittlungen zu mutmasslichen Sexualdelikten auf Wagenplatz

Die Kantonspolizei Bern ermittelt zu mutmasslichen Sexualdelikten auf einem Wagenplatz im Raum Bern. Die untersuchten Vorfälle sollen sich gemäss bisherigen Abklärungen im April 2025 und im März 2026 ereignet haben. Die Polizei nahm Anfang Oktober 2026 nach Medienberichten und einer später eingegangenen Meldung von Amtes wegen Ermittlungen auf.

Im Zuge der Abklärungen wurde ein mutmasslicher Beschuldigter identifiziert und befragt. Die Ermittlungen unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland dauern an. Die Behörden suchen Personen mit sachdienlichen Hinweisen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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Kanton Zürich: 23 Gewerbebetriebe kontrolliert – drei Festnahmen

Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag und -abend im gesamten Kantonsgebiet 23 Barbershops, Imbissläden und Shisha-Lounges kontrolliert. Dabei stellte sie Verstösse unter anderem gegen ausländerrechtliche sowie bau-, steuer- und gewerberechtliche Vorschriften fest.

In sechs Fällen ging es um rechtswidrigen Aufenthalt, Erwerbstätigkeit ohne entsprechende Bewilligung oder die Beschäftigung von Personen ohne Arbeitsbewilligung. Drei Personen wurden festgenommen. Zudem stellte die Polizei eine grössere Menge Tabakprodukte sicher. Die festgestellten Widerhandlungen werden den zuständigen Behörden angezeigt oder zur weiteren Bearbeitung übermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Ederswiler JU/Pratteln BL: Zoll stoppt 2,69 Tonnen ungekühlte Lebensmittel

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat in Ederswiler und Pratteln innerhalb weniger Stunden zwei Transporte mit insgesamt 2’690 Kilogramm Lebensmitteln gestoppt. Beide Ladungen waren ungekühlt, und die geschuldeten Einfuhrabgaben waren nicht entrichtet worden.

Im ersten Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte 558 Kilogramm Pouletfleisch, Pommes frites, Fladenbrot und Mehl. Ein zweiter Lieferwagen transportierte 2’132 Kilogramm Pommes frites und Fladenbrot und war zudem um 930 Kilogramm überladen. Das BAZG zog verderbliche Waren ein und beschlagnahmte den Lieferwagen, nachdem Abgaben und Busse von über zehntausend Franken nicht vor Ort bezahlt werden konnten.

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Sursee LU: 15-Jähriger fährt rückwärts durch Schaufenster

In der Oberstadt von Sursee ist am Donnerstagabend ein Auto rückwärts durch die Schaufensterscheibe eines Verkaufsgeschäfts gefahren. Ein Mann konnte wegen eines sehr nahe parkierten Lieferwagens nicht durch die Fahrertür in sein Auto einsteigen. Daraufhin setzte sich sein 15-jähriger Sohn über die Beifahrerseite ans Steuer, um das Fahrzeug zurückzusetzen.

Der Jugendliche verwechselte mutmasslich das Brems- mit dem Gaspedal. Das Auto beschleunigte rückwärts und durchbrach die Scheibe. Der Vater wurde verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht; im Geschäft kam niemand zu Schaden. Die Oberstadt blieb für die Unfallaufnahme und Bergung rund drei Stunden gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Der 23. Oktober 2026 im Überblick

Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der Polizeiereignisse dieses Freitags: ein tödlicher Fussgängerunfall, Ermittlungen zu mutmasslichen Sexualdelikten, eine kantonsweite Gewerbekontrolle, umfangreiche Zollverstösse bei Lebensmitteltransporten sowie ein ungewöhnlicher Unfall mit einem 15-jährigen Lenker.

Bei mehreren Fällen dauern die Ermittlungen oder Abklärungen der zuständigen Behörden an. Für beschuldigte und tatverdächtige Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.



 

Quelle: Kantonspolizei Bern, Staatsanwaltschaft Oberland, Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Kantonspolizei Zürich, Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, Luzerner Polizei

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