Fahrunfähiger Lenker (51) flüchtet mit massiv überhöhtem Tempo – Auto sichergestellt

(Bützberg BE). Am späten Samstagabend hat sich ein Autofahrer in Bützberg einer Polizeikontrolle entzogen.

Nach einer Fluchtfahrt mit massiv überhöhter Geschwindigkeit innerorts und ausserorts konnte der Lenker in Hellsau angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen. Ermittlungen wurden aufgenommen.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Erste Meldung: Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 22.00 Uhr wegen auffälliger Fahrweise beim Studer-Kreisel in Langenthal.
  • Kontrolle missachtet: In Bützberg ignorierte der Lenker das Matrixsignal „Stopp Polizei“ und setzte seine Fahrt fort.
  • Fluchtfahrt: Mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch Bützberg und weiter über Herzogenbuchsee und Seeberg nach Hellsau.
  • Gefährdung: Insbesondere in Herzogenbuchsee gefährdete der Lenker andere Verkehrsteilnehmende.
  • Anhaltung: In Hellsau hielt der Mann sein Auto an. Der 51-Jährige befand sich in fahrunfähigem Zustand.
  • Massnahmen: Führerausweis abgenommen, Fahrzeug sichergestellt. Die Ermittlungen stehen unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau.

Am Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 22.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass beim Studer-Kreisel in Langenthal ein Auto mit auffälliger Fahrweise unterwegs sei.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Bern positionierte sich daraufhin am Ortsausgang von Bützberg (Gemeinde Thunstetten) in Richtung Herzogenbuchsee. Als der Lenker die Einsatzkräfte wahrnahm, wendete er auf der Bernstrasse und fuhr zurück in Richtung Langenthal.

Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Nachfahrt auf und stellten dabei mehrere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz fest. In Bützberg forderten sie den Lenker mittels Matrixsignal „Stopp Polizei“ zum Anhalten auf. Dieser missachtete die Aufforderung und setzte seine Fahrt mit massiv überhöhter Geschwindigkeit fort. Die Patrouille nahm daraufhin mit Blaulicht und Wechselklanghorn die Verfolgung auf.

Im Glas-Trösch-Kreisel wechselte der Lenker erneut die Fahrtrichtung und fuhr durch Bützberg, bevor er seine Fahrt in Richtung Herzogenbuchsee fortsetzte. Insbesondere in Herzogenbuchsee gefährdete er durch seine Fahrweise andere Verkehrsteilnehmende. Anschliessend setzte er seine Fluchtfahrt über Seeberg bis nach Hellsau fort. Dort hielt er sein Auto an und konnte durch die Einsatzkräfte angehalten werden.

Der 51-jährige Lenker befand sich in fahrunfähigem Zustand. Sein Führerausweis wurde ihm zuhanden der Administrativbehörde abgenommen und das Fahrzeug sichergestellt.

Der Mann wird sich nach Abschluss der Ermittlungen, die unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau geführt werden, vor der Justiz verantworten müssen.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau
Bildquelle: Symbolbild © Kapo Bern


Polizei.news informiert | Blaulicht im Strassenverkehr

Blaulicht und Sirene: Ruhig reagieren und sicher Platz machen

Nähert sich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Wechselklanghorn, brauchen die Einsatzkräfte freie Fahrt. Entscheidend ist ein überlegtes und für andere erkennbares Verhalten.

1. Verkehr überblicken

Achten Sie darauf, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug kommt und wo Sie gefahrlos Platz schaffen können. Berücksichtigen Sie dabei auch andere Fahrzeuge, Velofahrende und Personen zu Fuss.

2. Ausweichmanöver ankündigen

Zeigen Sie mit dem Blinker an, dass Sie das Einsatzfahrzeug wahrgenommen haben und Platz machen werden. Geben Sie die Fahrbahn mit der nötigen Vorsicht frei.

3. Nicht durch höheres Tempo Platz schaffen

Die Kantonspolizei Bern rät davon ab, die Geschwindigkeit zu erhöhen oder andere Verkehrsregelverletzungen in Kauf zu nehmen, um einem Einsatzfahrzeug auszuweichen. Sicherheit bleibt auch beim Freigeben der Strasse wichtig.

Gut zu wissen: Blaulicht und Wechselklanghorn kündigen dringliche Einsatzfahrten an. Dazu kann auch die Verfolgung flüchtiger Personen gehören.

Praktischer Tipp: Bleiben Sie nach dem Vorbeifahren aufmerksam und prüfen Sie vor dem Wiedereinordnen, ob weitere Einsatzfahrzeuge folgen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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